Donnerstag · 24.04.2025 · 18.00–21.00 Uhr
vhs Hanau · Ulanenplatz 4 (Raum 305)
Eintritt frei
Claude Lanzmanns Dokumentarfilm „Shoah“ gilt als Meilenstein in der Darstellung des Holocaust. Gemeinsam beleuchten wir die einzigartige Herangehensweise des Films, der es schafft, ohne Archivbilder und Originalaufnahmen aus den Konzentrationslagern, die Verbrechen des NS-Regimes sichtbar zu machen.
Durch Zeitzeugenberichte, der Analyse Raul Hilbergs (Historiker) und politischen Akteuren der Zeit, stellt Lanzmann die Frage des „Warums“ zurück und konzentriert sich auf das „Wie“. Wie war es möglich mitten in Europa eine Massenvernichtung von über sechs Millionen Menschen zu orchestrieren? Wer war daran beteiligt? Von welchen Prozessen des Grauens berichten die Zurückgekehrten?
Im Vortrag werden Ausschnitte des Films gezeigt. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Zeugenaussagen der Überlebenden der Vernichtungslager.
Anmeldung:
per E-Mail:
unter der Angabe der Kursnummer 10032
Veranstalter:
Volkshochschule Hanau