die UN-Wochen gegen Rassismus in Deutschland 2025, vom 17. bis zum 30. März, werden zum 30sten-Mal stattfinden.
Begonnen hat diese mittlerweile breite zivilgesellschaftliche Bewegung in Frankfurt am Main. Deshalb wird die Auftaktveranstaltung dort veranstaltet, auch mit Unterstützung aus Hanau.
Wir blicken auf eine eigene, durchaus bemerkenswerte Entwicklung:
Unsere Internationalen Wochen gegen Rassismus finden seit nunmehr 17 Jahren statt.
Aus anfangs drei engagierten Gruppen sind inzwischen mehr als 50 Organisationen, Vereine, Verbände und Privatpersonen geworden, ebenso Netzwerke rund um das Gedenken des 19. Februar 2020, die Hanauer Frauenwochen und in diesem Jahr Akteure des Gedenkens um den Jahrestag der Zerstörung Hanaus im Zweiten Weltkrieg am 19. März 1945, welcher sich zum 80sten-Mal jährt.
Sie alle vertreten eine gemeinsame Haltung! Respektlosigkeit, Intoleranz und Hass sind der Nährboden für gesellschaftliche Spaltung und Gewalt. Dem gilt es entgegenzutreten. Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit sind nur in einer demokratischen Gesellschaft möglich, die Toleranz lebt, Vielfalt respektiert, für Verständigung eintritt und die Regeln unseres demokratischen Rechtsstaates respektiert und verteidigt. Dies zeigt, dass die Menschenrechtsarbeit einen hohen Stellenwert in Hanau hat.
Menschenwürde schützen!
Das Motto der diesjährigen Wochen gegen Rassismus ist umso mehr ein Aufruf an uns alle, sich aktiv für die Rechte aller diskriminierten Personengruppen einzusetzen und gemeinsam eine inklusive Gesellschaft zu fördern.
Bei uns in Hanau sind die Wege kurz – gehen wir sie zusammen!
Den schnellsten Überblick und Aktualisierungen erhalten Sie stets auf dieser Webseite.
Zum Abschluss eine Bitte: werden Sie Teil der Aktionen anlässlich der Wochen gegen Rassismus, besuchen Sie die Veranstaltungen und zeigen Sie damit Haltung.

Claus Kaminsky
Oberbürgermeister der Brüder-Grimm-Stadt Hanau

John Kannamkulam
Stiftung für die Internationalen UN-Wochen gegen Rassismus